17.4.2016

Machmal erscheint es so, je mehr wir unser Herz öffnen, je liebender wir werden, je sensitiver werden wir auch, scheinbar. Je mehr treffen uns bestimmte Dinge, Bewertungen, Emotionen die nicht besonders freundlich sind. Je mehr man sich dem neuen Bewusstsein öffnet, je mehr spürt man. 

Aus meiner Sicht liegen dem zwei Hauptaspekte zu Grunde, warum dies so sein kann. Viele Menschen haben es nicht so mit dem Fühlen. Viele haben aus Schutz oder warum auch immer einfach dieses Fühlen "dicht" gemacht. Somit kommt man auch halbwegs passabel durchs Leben. Man spürt zwar nicht den Tiefgang der Liebe, Berührung mit allen Sinnen, oder das lebendige Sprudeln des Glücks, aber auch Emotionen oder Sachen, die nicht so schön sind, tangieren einen einfach weniger. Es ist eine Form von emotionalem "Erkalten" und doch kann es wahrhaft ein wundervoller Schutz sein. Manch einer mag das zu einem bestimmten Zeitpunkt auch einfach "brauchen", weil zu viele unverdaute Emotionen einen sonst überfordert hätten. Öffnet man sein Herz wieder für die Liebe, zieht diese Wärme wieder ein, dann beginnt man oft auch wieder all das zu spüren, was eben nicht so schön war, was einen einst verletzte. Es war schon immer da, aber man fühlte es eben einfach nicht. Es ist eine Chance, eine lebenswandelnde Chance und manchmal braucht es wahrhaft Heldenmut um sein Herz wieder zu öffnen. 

Der andere Aspekt des ganzen, den ich auch öfter sehe in meiner Arbeit, ist der Aspekt der Polaritäten. Viele wollen Liebe unbedingt, den einen Partner, Liebe teilen. Je mehr man dies will, je weiter scheint man sich zu entfernen von dem Haben dessen. Nur die eigene Färbung und Vorstellung von dem was Liebe wirklich ist, zählt. Alles andere, was dies nicht zu sein scheint, nimmt man auf einmal viel deutlicher wahr, wird dramatischer. Ein klassisches Beispiel davon, was sicher viele kennen, ist das "Bewerten". Viele haben gelesen, bewerte nicht, Wertung ist nichts tolles. So gibt man sich alle Mühe nicht zu werten, doch jedes Mal, wenn man es selbst tut, oder man bewertet wird, scheint einen das "schlimmer" zu "treffen", als einst zuvor. 
Deswegen ist es so wertvoll Frieden zu schließen mit den Polaritäten. Es gibt Menschen, die wählen es nicht zu fühlen, es gibt Menschen, die sind super sensitiv, einfühlend. Es gibt jene die sind emotional wie der "Elefant im Porzellanladen". Manche Menschen sind unglaublich herzlich, manche unglaublich distanziert. Manche lieben es zu kritisieren und zu bewerten, manche wählen einfach anderes. Doch das wichtigste ist, was du wählst für dich, wie möchtest du sein? Kannst du Frieden schließen mit all den bunten Farben und Facetten des Menschseins, der Emotionen? Auch ok damit sein, wenn du manches nicht so "prickelnd" findest...? Dann zieht einfach mehr und mehr Frieden ein... in sich selbst und mit dem was Außen ist... 

Aus energetischer Sicht lädt dieser Sonntag einfach ein, mehr im Frieden mit sich selbst und der Welt zu sein. Können wir wählen mehr zu lieben, auch wenn die Chance besteht wieder oder anfangs mehr verletzt zu werden?

Hab einen wundervollen Tag. 

source: www.humanangels.de

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